Zeha Berlin – Die Berliner Schuhmarke mit Geschichte

Die Geschichte von Zeha Berlin ist typisch für Berlin – unkonventionell, beeinflusst vom Wandel der Zeit und immer mit einer bestimmten Vision im Auge.Die Geschichte der coolen Sneaker mit den typischen Doppelstreifen beginnt schon vor über 100 Jahren. Die Goldenen Zwanziger mit ihrer wilden Kaffeehaus- und Nachclubkultur gehören ebenso dazu, wie der Bau und der Fall der Berliner Mauer.

Bereits im Jahre 1897 wird die Lederschuhmarke Zeha im thüringischen Weida vom Schuhmachermeister Carl Häßner gegründet. Auf dessen Initialen geht auch der Name Zeha zurück. Internationale Bekanntheit erreicht die Schuhmarke Zeha spätestens1960, als offizieller Sportschuhausstatter der Olympiamannschaft der DDR, für mindestens 60 Disziplinen. DDR-, Sowjet und viele andere Spitzensportler siegen damals in Zehas. Die charakteristischen Doppelstreifen werden dabei zum Markenzeichen. Zeha konzentriert sich zu dieser Zeit ganz auf die Produktion von Sportschuhen. Im Jahr 1993 wird die Schuhproduktion der „Zeha Schuhfabrik Hohenleuben GmbH“ jedoch eingestellt. Nach dem Mauerfalls scheitert die Firma an dem Versuch der Privatisierung und die Marke gerät schnell in Vergessenheit.

Doch schon 2002 gibt es den entscheidenden Relaunch und ein erfolgreiches Comeback der Marke. Alexander Barre, in Ost-Berlin aufgewachsen, entdeckt durch Zufall bei einem Freund im Dachgeschoss die vertrauten Zeha Sportschuhe seiner Jugend wieder. Er macht daraufhin die alte Produktionsstätte ausfindig und findet dort Original Zeha – Schuhe aus den 50er und 60er Jahren, alte Schuhleisten, Ledermuster und Produktkataloge. Der Traum von ZEHA BERLIN und der Sportschuh Wiederbelebung ist geboren. Mit viel Optimismus und Mut werden die neuen Zeha Berlin Sportschuhe von Alexander Barré wieder in den Markt eingeführt. Er entwickelt ganz neue Schuhe für die unterschiedlichsten Sportarten aus den alten Zeha Design-Vorlagen.

Für die Fußball-WM 2006 in Deutschland, entwirft Alexander Barré gemeinsam mit Jürgen Sparwasser den neuen Carl Hässner Fußballschuh. Der Sneaker mit dem Retro-Stil und den Doppelstreifen ist ein erstaunlicher Erfolg. Beide Modelle, der „Liga“ und der „Club“ sind auch heute noch Bestseller. Seit 2007 gibt es auch wieder eine klassische Lederschuh-Kollektion – die Urban Classics für Damen und Herren. Handgemachte Lederschuhe aus den hochwertigsten Materialien, mit außergewöhlichem Design beleben so den Zeha-Spirit der guten alten Zeit wieder. Im selben Jahr erscheint auch erstmals eine zeitlos schöne und von Hand gefertigte Taschen- und Kleinaccessoires-Kollektion aus hochwertigen Materialen. Wegen des sehr exklusiven Herstellungsverfahrens ist jedes Produkt ein Einzelstück.

2008 eröffnet der erste der drei Zeha Stores in Berlin. Mit außergewöhnlichen Designs zu individuellen Themen erzählt jeder Store einen anderen Teil der Geschichte Berlins – ob es ein Fitness-Studio mit alten Sportgeräte, ein alter Schusterladen oder ein Wohnzimmer im Retro-Stil ist.

Die hohe Qualität der Materialien und deren Verarbeitung und Produktion, sowie faire Produktionsbedingungen gehören zu den entscheidenden Eigenschaften der ZEHA BERLIN Philosophie. Alle Schuhe und das Zubehör sind ausschließlich von Hand in Portugal und der Slowakei gefertigt. Die hochwertigen Naturleder-Typen werden in ausgewählten Gerbereien nach zertifizierten Qualitätskontrollen verarbeitet und hergestellt. Derzeit gibt es drei Kollektionen – die Carl-Häßner-Meisterschuhe, die Urban Classics, sowiehangefertigte Ledertaschen und Kleinaccessoires. Eine gekonnte Mischung aus Tradition und Moderne!

https://www.zeha-berlin.de/

 

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